Leitfaden

Energiesparendes Fahren: für Umwelt, Verbrauch und Sicherheit

Energiesparendes Fahren bedeutet, auf ganz einfache Weise auch während der Fahrt die Umwelt zu schonen. Gleichzeitig schützt man Verkehrsteilnehmer und dem Geldbeutel tut es auch gut.

Umweltschutz und der Kampf gegen den Klimawandel sind zentrale Herausforderungen unserer Gesellschaft. Gleichzeitig stehen beide im Mittelpunkt der Erforschung und Entwicklung neuer Technologien, woran alle Automobilhersteller sehr intensiv arbeiten. Insbesondere Eco-Motoren mit geringen CO2-Emmissionen werden schon von allen angeboten.

Aber Umweltschutz geht nicht nur die Hersteller etwas an. Er betrifft genauso die Autofahrer, die sich für energiesparendes Fahren entscheiden können. Diese Fahrweise ist übrigens nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern senkt zudem den Kraftstoffverbrauch (bis zu 25%) und trägt zu mehr Verkehrssicherheit bei. Das Ganze schont außerdem Ihren Wagen.
Und nicht zu vergessen: der Komfort! Eine ökologische Fahrweise macht all Ihre Fahrten deutlich angenehmer, denn man bremst und beschleunigt weniger. Also weniger Stress und mehr Fahrvergnügen!

MyAuto gibt Ihnen den Schlüssel zu energiesparendem Fahren.

Vorrausschauendes Fahren

Bremsen und Beschleunigen kann man verhindern, wenn man eine Kurve, eine Ampel usw. rechtzeitig wahrnimmt. Passen Sie also Ihre Geschwindigkeit immer dem Verkehr an und achten Sie auf alle Dinge, die ein Abbremsen zur Folge haben könnten.

Vorsichtig bremsen

Was gibt es Unangenehmeres beim Autofahren, als scharfes und zu heftiges Bremsen, ganz zu schweigen von der Gefahr, die das für die anderen Autofahrer darstellen kann. Um ohne zu bremsen langsamer zu werden oder um möglichst sanft zu bremsen, lassen Sie Ihr Auto einfach rollen und nutzen so die Motorbremse. Alle modernen Motoren drosseln bei der Motorbremse die Kraftstoffzufuhr. 

Im höchstmöglichen Gang fahren

Fast alle Autos sind mit einem Drehzahlmesser ausgestattet. Dieser ist für ökologisches und ökonomisches Fahren ein wertvolles Hilfsmittel. Wenn Sie ein benzinbetriebenes Fahrzeug fahren, schalten Sie in den nächsthöheren Gang, sobald der Tourenzähler bei etwa 2.500 U/min liegt. Bei Dieselfahrzeugen schalten Sie zwischen 1.500 und 2.000 U/min in den nächsthöheren Gang. Alle Motoren bieten heutzutage ein ausreichendes Drehmoment, was folglich Kraftstoffverbrauch und CO2-Emmissionen deutlich senkt.
Grundsätzlich sollten Sie darauf achten, immer den höchstmöglichen Gang zu wählen. Immer mehr Fahrzeuge sind übrigens mit einer Anzeige ausgestattet, die Ihnen den optimalen Gang anzeigt.

Konstante Geschwindigkeit

Eine konstante und vorrausschauende Geschwindigkeit erspart abruptes Bremsen und Beschleunigen, und reduziert so Kraftstoffverbrauch, Verschleiß und CO2-Emmissionen. Zudem sorgt erhöhte Geschwindigkeit für mehr Luftwiderstand und dies steigert wiederum den Verbrauch.

Bei Steigung und Gefälle

Wenn es bergauf geht, sollten Sie darauf achten, den bei der Steigung höchstmöglichen Gang zu wählen, um nicht herunterschalten zu müssen. Geben Sie nur soviel Gas, wie nötig ist, um nicht untertourig zu fahren.

Bergab sollten Sie eher die Motorbremse nutzen als die Radbremsen. Dabei wählen Sie selbstverständlich einen Gang, der entsprechende Bremswirkung hat. Und niemals im Leerlauf rollen: das Fahrzeug wird bei Gefälle aufgrund seines Gewichtes immer schneller.

Den Motor abschalten

Viele Fahrzeuge sind heutzutage mit einer Start-Stop-Automatik ausgestattet. Diese schaltet den Motor aus, sobald das Fahrzeug steht. Wenn Ihr Fahrzeug damit nicht ausgerüstet ist, kein Problem: schalten Sie den Motor bei jedem Halt aus, auch wenn er nur kurz ist. So spart man mehr Sprit, als beim Neustart verbraucht wird.

Sanftes Anfahren

Beim Start des Motors ist es überflüssig, das Gaspedal zu betätigen. Alle Motoren kommen inzwischen ohne dieses „Starthilfe“ aus.
Wenn Sie besonders am Anfang gemäßigt fahren, erreicht der Motor schrittweise seine Idealtemperatur.

Klimaanlage reduzieren oder ausschalten

Der Einsatz der Klimaanlage führt – vor allem im Sommer – zu einer nicht unerheblichen Steigerung des Kraftstoffverbrauchs, besonders bei extremen Einstellungen. Empfehlenswert ist eine Einstellung die fünf Grad unter der Außentemperatur liegt. Und wenn Sie innerorts unterwegs sind, bietet es sich an, die Klimaanlage auszuschalten und das Fenster zu öffnen.  

Reifendruck prüfen

Kontrollieren Sie den Reifendruck mindestens einmal pro Monat, denn Reifen mit zu wenig Druck steigern den Kraftstoffverbrauch. Wenn Sie den empfohlenen Reifendruck beachten, nutzen sich die Reifen zudem weniger ab und die Straßenlage verbessert sich.

Keine überflüssige Beladung

Die Aerodynamik Ihres Fahrzeugs wurde so konzipiert, dass sie den Verbrauch optimiert. Alles, was diese Aerodynamik negativ beeinflusst (Dachkoffer, Fahrradträger, Skikoffer) hat einen erhöhten Kraftstoffverbrauch zur Folge. Achten Sie auch darauf, überflüssige Ladung aus Ihrem Auto zu entfernen: je schwerer ein Fahrzeug, desto mehr verbraucht es.

Kein Auto für kurze Wege

Ein Motor erreicht erst nach vier Kilometern seine Betriebstemperatur und damit auch akzeptable Verbrauchswerte. Zögern Sie daher nicht, auf kurzen Wegen den öffentlichen Nahverkehr oder das Fahrrad zu nutzen bzw. zu Fuß zu gehen.

Wartung

Sie sollten Ihr Fahrzeug regelmäßig warten. Die regelmäßige Wartung durch einen Profi garantiert optimale Einstellungen und beste Verbrauchswerte, und das schützt die Umwelt.